33. Rhylauf Oberriet 2011

Beim 33. Rhylauf am 27. März 2011 in Oberriet, gingen 6 Athleten des hellblau.POWERTEAM über die Halbmarathondistanz an den Start.
60 Damen und 313 Herren liefen bei dieser sehr gut organisierten Veranstaltung als "Gewinner" über die Ziellinie.
Die 14°C waren eine ideale Lauftemperatur. Einzig der Gegenwind verhinderte optimale Verhältnisse. Trotzdem erreichten unsere Athleten fabelhafte Zeiten.
Name | Zeit | AK | Rang AK | Rang Gesamt |
Reinhard Höfle | 1:22:18,9 h | M35 | 16. | 41. |
Markus Weizenegger-Waller | 1:25:48,9 h | M45 | 16. | 66. |
Michael Wieder | 1:26:57,7 h | M35 | 26. | 72. |
Alexander Kowarc | 1:27:56,9 h | M35 | 30. | 80. |
Kenan Yldirim | 1:28:04,8 h | M35 | 31. | 83. |
Dietmar Weinhofer | 1:41:30,7 h | M45 | 78. | 212. |
Trans Gran Canaria 2011
Hallo Kollegen!
Ich bin am 5./6.3.2011 beim Transgrancanaria gestartet. Ein Lauf von den Sanddünen von Maspalomas im Süden der Insel Gran Canaria, nach Norden an die Küste von Las Palmas, wo am Strand von Las Canteras das Ziel war. 123 km und 4.250 Höhenmeter von Küste zu Küste, quer durch die ganze Insel – allerdings auch mit ein paar Umwegen und Schleifen, denn die Insel hat lediglich ca. 50 Km Durchmesser….
Vorweg: Es war nicht unbedingt „mein Tag“. Ich fühlte mich das ganze Rennen eigentlich nie wirklich gut. Auch fehlte mir so früh in der Saison einfach noch das Training für die Berge und hier vor allem für das Bergablaufen. Schon nach 1.500 Höhenmetern bergauf/bergab spürte ich meine Oberschenkel ziehen. Von den Höhenmetern her habe ich ja schon wesentlich Härteres erlebt, dennoch hat´s am Schluss ganz schön weh getan. Dazu kam noch, dass die Bedingungen teilweise schlecht waren. Die ersten 5 km einfach durch Sand – gehörte halt dazu, war aber nicht „meins“ -, und dann schon nachts um 4 (Start war 0:00) Regen bis zum Morgen; ziemlich kalt und windig, damit hatte ich auf Gran Canaria eigentlich nicht gerechnet und war deshalb nicht perfekt ausgerüstet. Untertags war´s dann relativ schön, das Laufterrain auch o.k., aber überraschend frisch und windig in den bis 2.000 hohen Bergen. Die Verpflegung auf dem Lauf ist äußerst mager, an der untersten Grenze; die 2 l Pflicht-Getränk und die Pflicht-Nahrung im Lauf-Ruchsack war absolut notwendig. Der Routenverlauf des Rennens ist vielfach unlogisch, man hat das Gefühl, die wollten „mit Gewalt“ ein langes Rennen mit möglichst vielen Höhenmetern. So gesehen hat mich der Lauf „nicht umgehauen“, da gibt´s schönere und vor allem besser organisierte Wettkämpfe dieser „Preisklasse“.
Nach 81 km – da hat man schon ¾ der Höhenmeter im Aufstieg hinter sich - gibt´s was Warmes zu Essen (bis dahin hatte ich 15 ½ Stunden gebraucht, etwas länger als geplant, es ging mir auch nicht besonders). Gegen 16:00 machte ich mich auf die letzten 42 km, 500 im Aufstieg und so 2.200 im Abstieg, geschätzte Zeit so 7 Stunden. Die ersten 20 km ging´s recht gut, die hatte ich nach knapp 3 ½ Stunden hinter mir. Aber bei so 100 km, ab Teror – ein nettes kleines Städtchen – kam ich in die Nacht, es begann stark zu regnen, es wurde wieder windig und kalt, teilweise sogar Nebelschwaden, schlechte Sicht und, da sich das Läuferfeld so weit auseinandergezogen hatte, komplett alleine unterwegs. Teilweise verlief ich mich, weil die Streckenmarkierungen schlecht sichtbar waren. Der Lehmboden der lnsel verwandelte sich in tiefen Morast – es war grausig. 2 x warf es mich der Länge nach hin, von oben bis unten voll Dreck, pickiger Dreck 10 cm an den Schuhen, die Schuhe rieben dass ich Blasen hatte, die bei der verkrampften Lauferei – zusammen mit den Oberschenkeln – verdammt weh taten. Nachdem ich mir das Knie aufgeschlagen hatte und ich mit dem Rücken auf einer Felsplatte landete, hatte ich echt Bedenken, ob ich wohl noch heil das Ziel erreichen würde. Ich hatte Angst um meine Gesundheit. In Anbetracht meines Zustandes und der technischen Probleme beschloss ich, die letzten Kilometer einfach zu marschieren und das Rennen sicher „nach Hause zu bringen“. Nach sage und schreibe 6 Stunden (für 23 km) erreichte ich dann das Ziel um 1:30 (nach 25:30:59). Die Platzierung war nebensächlich (übrigens 127. von 282 Gestarteten, von denen jedoch nur 180 das Ziel in den vorgeschriebenen 30 Stunden erreichten). Immerhin war ich der Beste deutschsprachige Läufer (alle 10 deutschen Kollegen hinter mir oder gar nicht im Ziel). Hauptsächlich waren Spanier (Einheimische Kanaren) und Franzosen am Start – durch die Bank gute Leute, die auch die vordersten Plätze belegten. Ich war einfach nur froh, heil im Ziel zu sein. Jetzt, 14 Tage danach habe ich mich schon wieder gut erholt, die Blasen und Wunden sind alle verheilt und ich beginne langsam mit dem Training für mein nächstes großes Event am 2./3. 7. 2011: Ultra Trail Verbier – Gr. St. Bernhard (im Wallis), ein Berglauf derselben Kategorie, allerdings mit wesentlich mehr Höhenmetern (7.000)……
Norbert Kathan
Marathon Barcelona
Am 6. März 2011 ging Rainer Sonntagbauer beim Barcelona Marathon an den Start.
Rainer belegte in einer Zeit von 3:08:55 Stunden den 1085. Gesamtrang. In der Klasse M45 ergab dies den 163. Rang.
Der Barcelona Marathon an sich, ist eine großartige Geschichte. Er fand das erste Mal im Jahr 1980 in einem Vorort Barcelonas statt. In 2005 wurde er komplett umstrukturiert und findet seitdem auf einer neuen Strecke mitten durch die Stadt Barcelona statt. Die neuen Organisatoren hoffen, dass sie dadurch Barcelona den Marathon geben können, den es verdient und der das Potenzial hat unter die 10 Besten der Welt zu kommen.
